23. Juli 2010, Aktuelles, Pop, Soul

Tom Jones kehrt auf “Praise and Blame” zu seinen Wurzeln zurück

„Wir wollten zum Kern der Sache, zum Ursprung zurück, sprich: meine Stimme, die einfach nur von einer Rhythmusgruppe begleitet wird, und kein Overdubbing, kein Firlefanz, keine komplizierten Bläser- oder Streicher-Parts. Stattdessen ging es darum, den ganzen Song am Stück in einer Session aufzunehmen, die Essenz des jeweiligen Songs, also die Aussage, den Spirit und somit letztlich einfach den jeweiligen Moment einzufangen. Und ich würde mal sagen, dass uns das auch gelungen ist“ (Tom Jones)

Auf „Praise and Blame“ begegnet man einem Tom Jones, der zu seinen Wurzeln zurückkehrt, zu Gospel, Blues, Traditionals und Country-Songs, und sein wahres Wesen in Texten präsentiert, in denen er kein Blatt vor den Mund nimmt.

Für die Aufnahmen kam kein anderer Produzent als Ethan Johns (Kings of Leon, Ray LaMontagne, Laura Marling) in Frage. Laut Jones hat er „diesen ganz besonderen Ansatz im Studio. Er reduziert alles im Studio aufs Nötigste, und genau das hatte ich schließlich im Sinn“.

Auf diesem Album gewährt Jones tiefe Einblicke in sein Seelenleben und benennt die Dinge ungeschminkt beim Namen. Selbst die Coverversionen auf „Praise and Blame“ lässt er – durch seine Stimme und persönliche Note – so klingen als wären sie eigens für ihn komponiert.

Die erste Singleauskoppelung ist der ergreifende Song „Did Trouble Me“ von dessen Lyrics Tom Jones sehr angetan war: „When I held my head too high too proud,/When I raised my voice too little too loud,/My Lord did trouble me’”.

Abschließend beschreibt Tom Jones sein neues Album als „Stoff zum Nachdenken: Es ist einfach nur echt und aufrichtig; eine sehr persönliche Platte, und in diesem Sinne bin das wirklich ich.” Um das zu erkennen, muss man „Praise and Blame“ nur ein einziges Mal hören, und das kann man ab Freitag. (Universal)



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