19. Oktober 2009, Aktuelles, Klassik

ECHO Klassik Gala 2009

Zum 14. Mal fand gestern die ECHO Klassik Gala statt, zum zweiten Mal nach 1996 in der Dresdner Semperoper, und der glanzvolle Abend wurde wie stets zeitversetzt live im ZDF übertragen. Stars des Abends waren die Deutsche Grammophon/Universal Music Classics-Künstler Plácido Domingo, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, Mezzosopranistin Elīna Garanča als “Sängerin des Jahres” für ihr Album „Bel canto“ sowie Geigerin Anne-Sophie Mutter als “Instrumentalistin des Jahres” für ihr „Bach/Gubaidulina“-Projekt.

Elīna Garanča, laut britischer Tagespresse „die beste Carmen unserer Zeit“ und derzeit mit dieser Rolle am Royal Opera House, Covent Garden, zu Gast, bedankte sich mit Bizets „Habanera“, während Anne-Sophie Mutter anlässlich des Mendelssohn-Jahres 2009 den 3. Satz aus seinem Violinkonzert spielte. Begleitet wurden die Solisten von der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Fabio Luisi.

Wie bereits 2008 moderierten Natalia Wörner und Götz Alsmann die Verleihung des wichtigsten deutschen Klassikpreises, der jährlich vom Bundesverband Musikindustrie e.V. vergeben wird. Unterstützt wurden sie dabei von prominenten Laudatoren, allen voran ZDF-Nachrichten-Anchor Claus Kleber für Anne-Sophie Mutter. Der süd-afrikanische Geiger, selbst ECHO Klassik Preisträger 2009 und ebenfalls Deutsche Grammophon/Universal Music Classics Künstler Daniel Hope stellte den Preisträger des ECHO Klassik-Nachwuchs-Förderpreises für das Essener Spiel- und Lernprojekt “ReSonanz & AkzepTanz” vor.

Die Veranstaltung in der Dresdner Semperoper, zu der auch Prominenz aus Politik, Kultur und Showbusiness angereist war wie beispielsweise der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Regisseur Dieter Wedel, wurde auch in diesem Jahr sowohl musikalisch als auch gesellschaftlich zu einem glanzvollen Ereignis.

In Dresden hatte 1996 mit der ZDF-Sendung “Ein Echo für Dresden” auch die Erfolgsgeschichte des ECHO Klassik im Fernsehen begonnen. In den letzten Jahren verfolgten im Schnitt zwei Millionen Zuschauer die Preisverleihung und machten sie damit zu einer der meistgesehenen Klassik-Sendungen im deutschen Fernsehen. (Universal)



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